Tantrische Körperarbeit

Tantrische Körperarbeit/Yonimassage: Mein individueller Ansatz

Mein Angebot richtet sich an Frauen und betont den heilsamen Aspekt ganzkörperlicher Berührungen mit absichtsloser Präsenz von Frau zu Frau.

Tantrische Körperarbeit kann für dich das Richtige sein, wenn

*du dich selbst wieder ganzkörperlich annehmen und angenommen fühlen möchtest
*du dich selbst wieder mit deinem Körper und deiner Sexualität in Einklang erleben möchtest
*dir bewusst ist, dass unser Gewebe Informationen wie emotionale oder sexuelle Traumata speichert und du diese Themen auf körperlicher Ebene angehen möchtest
*du neugierig auf tantrische Körperarbeit bist
*du dir selbst und deinem Körper etwas Gutes tun möchtest und dabei tiefer in deine Weiblichkeit eintauchen möchtest.

Ein Einführungsgespräch und -ritual eröffnen die Session und helfen dabei, offene Themen anzusprechen, offene Fragen zu klären und sich aufeinander einzustimmen. Die Behandlung selbst folgt einem Ablauf, der je nach deinen Bedürfnissen variieren kann und reicht von Streichungen und Massagegriffen bis zu Atemlenkung, Beckenbodenrelease und Mapping. Offene Kommunikation zwischen dir und mir stellt sicher, dass diesen stets Rechnung getragen wird und du die Behandlung als bestärkend erlebst. Tantrische Körperarbeit bezieht grundsätzlich den ganzen Körper mit ein, das bedeutet auch die weiblichen Genitalien, sprich Vulva und Vagina, oder Yoni, „heiliger Ort“, wie es aus dem Sanskrit übersetzt heißt. Sie kann jedoch auch ohne letztere Elemente stattfinden, sollte dies von Anfang an gewünscht sein oder sich deine Bedürfnisse während der Session ändern. Tantrische Körperarbeit kann vieles in dir lösen, sodass von Entspannung über Lustgefühle bis zu tiefen Emotionen alles möglich ist und auch sein darf.
Abschließend erfolgt eine Phase der Nachruhe sowie ein Abschlussgespräch und -ritual.

Es besteht die Möglichkeit, in der Praxis zu duschen.

Eine Session dauert etwa 2,5 Stunden

Tantrische Körperarbeit ist kein Ersatz für Physiotherapie.
Bestehende Beschwerden sind im Vorfeld gynäkologisch abzuklären.


Was ist eigentlich Tantra?

Der Begriff Tantra kommt von „tantras“ und bedeutet je nach Übersetzung „Schriften“ oder „verweben“. Das ursprüngliche Tantra ist vor mehr als 1500 Jahren im indischen Raum entstanden und beschreibt einen spirituellen Weg, der einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zum Weg des Yoga aufweist. Tantra besagt, dass alles eins ist und das Universum sich aus sich selbst heraus in all seiner Vielartigkeit erschaffen hat. Das bedeutet, dass du und ich, der Baum vor deinem Fenster und das Glas Wasser auf deinem Tisch aus derselben universalen Energie „gewebt“ sind. Tantra ist ein Weg der Selbstakzeptanz und Realisierung von dem, was hinter all unseren Filtern und Konditionierungen, Meinungen und Bewertungen wirklich ist. Richtungsweiser in Philosophie und Praxis sind Selbstliebe, der tiefe Wunsch, die Realität als Ganzes zu erkennen und die Einstellung, zum Wohle aller beizutragen. Tantra ist ein Ansatz, der über unser körperliches Erleben integriert wird und nicht versucht, Körperlichkeit zu negieren oder zu überwinden. In einem Satz ausgedrückt ist Tantra also ein nicht-duales, nicht-transzendentales Konzept mit dem Ziel verkörperten Erwachens in das, was ist. „To fall in love with the whole of reality“, beschreibt es Christopher Wallis PHD, der sich mit der Übersetzung der alten Schriften weltweit einen Namen gemacht hat. 

Was heutzutage oft als Tantra bezeichnet und verstanden wird bezeichnen Gelehrte des klassischen Tantra oft als „Neotantra“. Diese Strömung wurde vor allem durch Oshos Lehren im 20. Jahrhundert geprägt und wird je nach Standpunkt entweder als starke Abweichung (klassische Tantriker) oder moderne Weiterentwicklung (Neotantriker) der ursprünglichen Lehren gesehen. Fakt ist, dass moderne tantrische Praktiken meist in den ursprünglichen Schriften nicht zu finden sind.